Verfasst von: Trippmadam | 18. Mai 2013

Don’t degrade Debs, darling

hat einen klugen Text über das “Anderssein” aus jüdischer Sicht geschrieben.

Jew – ich.

CURSO INTERNACIONAL DE FLAMENCO´2013

Organiza:

Compañía de Flamenco

ANTONIO EL PIPA

Imparte:

ANTONIO EL PIPA

FECHAS:

5 al 10 de agosto de 2013

BAILE:
(15 horas)
Los cursos de baile se componen de:
- Ejercicios de brazos
- Técnica de zapateado
- Coreografía asignada (Taranto)
Clases de lunes a sábado. 2:30h diarias.

Lugar:

Centro de Actividades Flamencas “Danzalucía”

c/ Ponce, 6.

11403 – Jerez de la Frontera .CADIZ

+info:

antonio@antonioelpipa.com

info@antonioelpipa.com

+ 34 956 33 29 14 / 30 43 65

+ 34 619 70 53 89

www.antonioelpipa.com

Verfasst von: Trippmadam | 16. Mai 2013

Verpflichtungen

Wie weit muss man gehen? Reicht es, jemanden, der sich in einer bedrückenden Lage befindet,  moralisch und finanziell zu unterstützen, oder muss man konkrete Schritte unternehmen, um seine Lage zu verbessern? Auch, wenn diese konkreten Schritte die eigene Lebensqualität massiv beeinträchtigen? Auch, wenn dieser Mensch niemals für einen eingestanden ist, wenn es hart auf hart ging? Auch, wenn man weiß, dass dieser spezielle Mensch gewohnheitsmäßig unverantwortlich handelt?

Verfasst von: Trippmadam | 14. Mai 2013

Heute back’ ich, morgen

brau’ ich, übermorgen erwürg’ ich der Königin ihr Kind! (So ähnlich steht das bei den Brüdern Grimm)

Frau Königin hat eine Tochter, die ist hochbegabt. Das sind sie ja heute alle, wenn man den Eltern glauben darf. Hochbegabteskind ist zehn Jahre alt und kommt dieses Jahr aufs Gymnasium. Arbeitet Frau Königin ausnahmsweise an einem Brückentag, an dem der Kinderhort, die Mittagsbetreuung oder wie diese Aufbewahranstalten heutzutage heißen, geschlossen ist, dann muss Hochbegabteskind mit ins Büro. Hochbegabteskind kann sich nämlich während eines halben Arbeitstags weder selbst beschäftigen noch ein Wurstbrot schmieren.

Glauben Sie aber nicht, dass Hochbegabteskind sich still an einen freien Schreibtisch setzt und Hausaufgaben macht, malt oder mit seinen Fingerchen spielt. Auch den Park auf der anderen Straßenseite darf es nicht ohne Begleitung aufsuchen. (Mir persönlich würde ja nichts fehlen, wenn Frau Königin den Arbeitstag ebenfalls im Park verbrächte, aber…)  Hochbegabteskind spielt also Ball im Großraumbüro. Dotz, dotz, dotz, Ball auf Boden, klong, klong, klong, Ball gegen Tür, dotz, klong, dotz, klong, na, Sie wissen schon… Rummstataplatteratatt, Ball in Aktenregal, Blätter stieben, Akten fallen krachend zu Boden,  Kolleg_innen werfen  (bisher nur) böse Blicke.

Falls es irgendwann mal klirrt und sich der Ball  allein und durch die geschlossene Scheibe auf den Weg in den Park macht, kann ich nicht dafür garantieren, dass nicht eine frustrierte Fachkraft das Kind durch einen gezielten Aktenordnerwurf außer Gefecht setzt.

Verfasst von: Trippmadam | 14. Mai 2013

EU verhängt bald Visapflicht für Rroma

EU verhängt bald Visapflicht für Rroma.

Quelle: inirromnja (siehe Blogroll)

Verfasst von: Trippmadam | 13. Mai 2013

Slums in Europa

Die Frankfurter Rundschau berichtet über ein Projekt der Filmemacherin Lidija Mirkovic.

http://www.fr-online.de/kultur/roma-die-slums-in-der-mitte-europas,1472786,22754500,view,asFirstTeaser.html

Anmerkung: hier habe ich den Titel des Artikels auf “Slums in Europa” geändert. Auch wenn Mirkovic selbst den Begriff “Slumdogs” verwendet, ist er mir einfach unangenehm.

Verfasst von: Trippmadam | 12. Mai 2013

Mecker, mecker, motz, motz: Sonntagsquark und Kräutertagebuch

Am Marianum propagiert jemand „Eleganz + Verzict“. Recht hat er, aber ich überlasse ihm gerne noch ein kleines h, das macht sich besser. Dafür gibt es bei der Maharani „Alle Gerichten mit Nehmen“. Ach nein, ich hätte dann lieber etwas ohne Nehmen, und wenn ich jemanden treffe, dem ein kleines n fehlt, dann schicke ich ihn zu Ihnen, versprochen. Vielleicht fällt es ja auch in Gottes Hand. Gott lässt nämlich via Schaukasten an Sankt Anton mitteilen, er halte mich, was mich an einen der zynischsten Sätze erinnert, die ich je vom Bodenpersonal gehört habe: „Ich weiß, ich kann nicht tiefer fallen als in Gottes Hand“.  Tut mir Leid, als ich im Fallen begriffen war, hat Gott die Hand weggezogen, und es hat sich angefühlt, als winke er mir noch hämisch grinsend hinterher.  Seit diesem Satz habe ich keinen Gottesdienst mehr besucht.

Im vorderen Teil des Rosengartens recken ausschließlich weiße Tulpen ihre Köpfe in den Himmel, als wollten sie sagen: wir haben nur gewartet, bis das knallbunte Gesindel endlich weg ist. Für den Krawall sorgt dafür der Flieder mit seinem süß-pfeffrigen Duft. In den Ackerfurchen steht breitbeinig und dickbäuchig eine Krähe und sieht aus wie meine Oma selig beim Kartoffellesen, nur ohne Blaudruckschürze.  Außerdem habe ich heute gelernt, dass Salomonsiegel giftig ist. Ich war etwas verwundert, es im Giftgarten zu finden, aber auch Wikipedia sagt, es sei giftig. Der Schierling gedeiht gut (aber „die Entnahme von Pflanzen und Pflanzenteilen“ ist im Rosengarten verboten, also machen Sie sich keine Hoffnungen, dass Sie Ihren Giftschrank dort aufstocken könnten, wobei ich mich allerdings frage, ob sich jemand, der Schierling zum privaten Gebrauch sammelt, über eine Eigentumsdelikt Gedanken machen würde). Die Wirkung – Atemlähmung bei vollem Bewusstsein – lässt mich allerdings vermuten, dass die Athener, die Sokrates zum Genuss eines Schierlingsbechers verurteilten, einen entschiedenen Hang zum Sadismus hatten. Hätten sie ihn am Leben gelassen,  wäre es danach sicher besser um Athen bestellt gewesen.  Eine Jakobsleiter (die Pflanze) habe ich heute zum ersten Mal gesehen – ich muss sagen, bei der Pflanze wäre ich nicht auf diesen Namen gekommen.

Die Isar führt dank des Regens der vergangenen Tage und Nächte etwas mehr Wasser als sonst um diese Jahreszeit. Fast sieht sie aus wie ein richtiger Fluss.  Münchner Lokalpatrioten mögen das entschuldigen oder auch nicht, aber ich habe einen großen Teil meiner Kindheit und Jugend an den Ufern des Rheins verbracht – als ich  die Isar zum ersten Mal gesehen habe, habe ich mich gefragt, ob das ernst gemeint ist. Aber, wie ich in den letzten Jahren beim Schwimmen feststellte, hat das Bächlein da, welches sich durch München schlängelt, eine durchaus ernstzunehmende Strömung.

Ist die Freibadsaison eigentlich schon eröffnet? Ich schwimme ja nur noch in der Isar, weil mir  die Leute, die im Freibad nichts anderes zu tun haben, als sich toll zu finden, so auf die Nerven gehen. Nicht, dass wir Isar-Schwimmer_innen uns nicht auch toll finden, aber wir haben wenigstens einen Grund dafür. In der Isar muss man nämlich wirklich schwimmen können, sonst läuft man Gefahr, in Nullkommanix in der Donau zu enden.

Kennen Sie den Elefantenkopf, der in der Maistraße an einer Fassade hängt und Werbung für ein Restaurant mit südafrikanischer (?) Küche macht? Ich hoffe ja mal, dass der aus Plastik ist. Jedesmal, wenn ich da vorbei gehe, habe ich den Wunsch, eine Wäscheleine zwischen die zwei Stoßzähne zu spannen und daran Socken  zum Trocknen aufzuhängen. Ich sehe schon, mir fehlt der nötige sittliche Ernst für Elefantenrestaurantwerbung.

Die Mieze Schindler auf meinem Balkon  hat die erste Knospe. Die Senga Sengana, die ich nur zum Hecken (nordhessisch für „Befruchten“ oder eigentlich „Brüten“) dazukaufen musste, sollte besser in die Gänge kommen, sonst wird das nichts. Meine Tripmadam will anscheinend auch blühen. Das hat sie bisher noch nie getan, ich habe nur immer Bilder gesehen, auf denen sie mit gelben Blüten angab. Die Pflanze-deren-Namen-niemand-weiß, und die auf Umwegen von Spanien hergekommen ist, kümmert ein bisschen. Übrigens weiß in Spanien anscheinend auch niemand, wie diese Pflanze heißt. Bekommen habe ich sie aus der Gegend von Alicante, aber gesichtet habe ich sie auch schon in Córdoba. Normalerweise kann man sie genauso behandeln wie eine Tripmadam. Einfach ein Stück abbrechen und in ein Gefäß mit Erde stecken, dann bildet sie Wurzeln und wächst in alle Richtungen. Ende Oktober blüht sie manchmal zart blauviolett, wenn sie nicht vorher erfriert, was in diesem unzivilisierten Landstrich ja durchaus Ende Oktober schon mal passieren kann. (Und ich habe diesem verdammten Korrekturprogramm schon einmal gesagt, es soll nicht eigenmächtig Kommata setzen! Geht’s noch? Nächstens bloggt es noch selber!)

Zu guter Letzt mein Lieblingssatz der Woche aus dem Internet: „Wo is in Wien a Menschheit?“ (darüber gestolpert  bei Frau Kelef:  http://gastgeberin.blogger.de/stories/2251030/#comments: ). Manchmal ist „a Menschheit“ auch anderswo nicht so leicht zu finden.

Verfasst von: Trippmadam | 10. Mai 2013

Meno male

Ein Mailänder Berufungsgericht hat die Haftstrafe für Berlusconi wegen Steuerhinterziehung bestätigt. Näheres dazu zum Beispiel hier:

http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-05/berlusconi-berufung-urteil

Abgesehen davon, dass ich erst glaube, dass il caimano gesiebte Luft atmen muss, wenn ich es sehe, frage ich mich, ob die Knastbrüder bei seinem Haftantritt  auch singen werden ”Meno male che Silvio c’é” (Zum Glück ist Silvio da). Wer das reizende Liedchen aus der Wahlkampagne der PDL hören will (mit Text zum Mitsingen!), dem sei folgender Link empfohlen:

http://youtu.be/WXf-YbsSh0Y

Helden der Lyrik und der Komposition. Verlangen Sie bitte nicht von mir, dass ich das übersetze. Es gibt Grenzen.

(Bitte nicht auf die Tastatur kotzen! Das geht doch nicht mehr raus!)

Verfasst von: Trippmadam | 10. Mai 2013

Rassismusparagraph: Wieder Haftstrafen für Roma

Reblogged from marikaschmiedt:

Verfasst von: Trippmadam | 9. Mai 2013

Tanten und Neffen

El Farru und La Faraona

Ich liebe es, wie die beiden auf der Bühne immer miteinander zu flirten scheinen.

Antonio el Pipa und Juana la del Pipa

Andere Tante, anderer Neffe, aber auch schön.

(Quelle: beides Youtube)

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